Loslassen – Die Akzeptanz des Seins

Dezember ist ein ganz besonderer Monat. Er leitet das Ende des Jahres ein. Mit jedem Ende reflektiert man ganz natürlicherweise was war: Gefühle, Situationen, Begegnungen. Vielleicht ärgerst du dich auch darüber, wie gewisse Dinge abgelaufen sind, wie sich Menschen dir gegenüber verhalten haben oder wie du dich gegenüber Menschen verhalten hast.

Nutze den Dezember ganz bewusst als Monat des Loslassens.

Loslassen ist natürlich so eine Sache. Was ist es denn dieses Loslassen? Wie oft hört man jemanden sagen „Lass´ einfach los.“

Man kann das Loslassen auf zwei verschiedenen Ebenen betrachten:
Auf der ersten Ebene geht es darum, zu erkennen, was einem guttut, was man braucht, was man mitnehmen und gleichermassen eben loslassen kann: Dinge, Menschen, Speisen, Emotionen.

Die andere, zweite Ebene ist wahrscheinlich der schwierigere Part: Loslassen bedeutet eben nicht nur, sofort etwas „wegzuschmeissen“, wegzuräumen. Vielmehr bedeutet es auch, Dinge/Zustände/ Gefühle so stehen zu lassen wie sie gerade sind, sie zu akzeptieren.

Ich persönlich wurde in diesem Jahr mit sehr vielen Gefühlen und Situationen konfrontiert, die mich im ersten Augenblick eher dazu verleitet haben, aktiv zu werden, zu agieren – eben nicht zu akzeptieren, dass ich nicht jede Emotion, die von aussen oder von mir selbst kommt, beeinflussen kann. Ich musste akzeptieren, einfach zu sein und gleichermassen sein zu lassen.

Dafür gehe ganz bewusst in diesen Dezembertagen in dich: Sei ganz besonders liebevoll zu dir und mache dir klar, was deine Bedürfnisse sind, was du brauchst und vor allem wer du bist. Mit all deinen Eigenschaften und Macken und feiere diese auch. Akzeptiere, zu sein! Erfahrungsgemäss kommen die Erkenntnisse darüber, wer du bist, was du brauchst und was du loslassen kannst, vor allem beim Yoga:
 Bei der Verbindung mit dir selbst, Im Zustand des Seins.

Ich wünsche euch einen wundervollen Dezember.

Namasté

Irina Glander

ATHAYOGA Inspiration of the Month | December 2016

www.athayoga.ch