Yogastile

Entdecke Yoga - entdecke Deinen Stil!

Die verschiedenen Yoga-Arten. Es ist nicht einfach, sich im „Yoga-Jungle“ zurechtzufinden. Manche Stile sind anspruchsvoll, manche sanft, viele bieten einen weltanschaulichen Überbau, einige verzichten bewusst darauf. Erfahre, welcher Stil für Dich der richtige ist. Hier eine Übersicht, die Dir dabei helfen soll, zu finden, was Dir persönlich am besten entspricht.

Yoga Grundlagen

Yoga ist die Vereinigung von Körper, Geist und Seele. Die Atemübungen lehren uns, unsere körperliche Energie in Bahnen zu lenken und uns zu konzentrieren. Die Yogahaltungen fördern unsere Gesundheit und Selbstdisziplin. Durch die Meditation wird der Geist ruhig und wir werden uns unserer Selbst bewusst. Yoga ist ein Zustand, in dem unser Geist zur Ruhe gekommen ist, und wir ganz bei uns sind.

Während unsere Aufmerksamkeit auf die geschmeidigen und fliessenden Bewegungen, sowohl des Geistes als auch des Körpers gerichtet ist, erhalten wir Einblick in die wahre Natur der Dinge und so erreichen wir Achtsamkeit, aus der wiederum Zufriedenheit, Freiheit und innere Ruhe entstehen.

Meditation bedeutet, eines jeden Gedankens, eines jeden Gefühls bewusst zu sein, niemals zu sagen, sie seien richtig oder falsch, sondern sie einfach zu beobachten und ihnen nachzugehen. In diesem Betrachten beginnt man, alle Regungen des Denkens und Fühlens zu verstehen und aus diesem Bewusstsein erwächst das Schweigen. “Krishnamurti”

Meditation ist der Kern des Yoga, sein wichtigstes Werkzeug und sein höchstes Ziel. Es ist viel mehr als nur Entspannung. Während im entspannten Zustand die Gedanken unkontrolliert kreisen, bleibt bei der Meditation der Geist wachsam und konzentriert. Indem wir unsere Gedanken kontrollieren, können wir in der Meditation unser Bewusstsein ganz entfalten und die Dinge so erleben wie sie sind.

Unsere Yogastile

Mit Yogastil bezeichnet man die verschiedenen Lehren des Yoga. Hier findest Du die Yogastile, die wir bei uns in den Yoga Studios in Zürich und Zollikon anbieten.

Hatha Yoga bezieht sich auf die physische Yoga-Praxis und ist im Westen der bekannteste Teil der Yogalehre. Für viele ist dies der erste Zugang zum Yoga.

Ha bedeutet „Sonne“ und Tha „Mond“. Aus dem Begriff Hatha erschliesst sich die Absicht, zwei gegensätzliche Welten miteinander in Einklang zu bringen: Durch körperliche Übungen soll ein spirituelles Ziel erreicht werden. Beim Praktizieren der Asanas benutzen wir unseren Körper als Werkzeug, um die Vereinigung mit einem höheren Bewusstsein zu erreichen. Durch die Körper- (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) werden die inneren Organe entschlackt und gereinigt sowie der Kreislauf angeregt.

Beim regelmässigem Praktizieren wirkt sich dies positiv auf die Gesundheit aus. Die Asanas und das konzentrierte Atmen bei den Übungen vermehren die Körperenergie und bringen sie zum fliessen und unser Geist entspannt sich, so dass wir Verbindung zu unserem innersten Selbst aufnehmen können.

Die Tradition von Swami Sivananda (1887-1963), dem indischen Arzt und Yogameister, gehört zu der umfassenden und traditionellen Variante des Yoga: Dem Integral Yoga. Eine Kombination der verschiedenen Yogawege: Hatha Yoga entwickelt den physischen Körper, Kundalini Yoga den Energiekörper, Bhakti Yoga den Gefühlskörper, Raja Yoga die Psyche, Jnana Yoga den Intellekt und die Intuition, Karma Yoga hilft, vieles ins tägliche Leben zu integrieren.

Seine Lehre basiert auf zwölf Grund-Asanas (Körperstellungen) und fünf gleichwertig zu betrachtenden Prinzipien:

– der richtigen Entspannung

– dem richtigen Üben

– der richtigen Atmung

– der richtigen, gesunden Ernährung

– dem positiven Denken und der Meditation

Sivananda Yoga eignet sich für jeden, der intensive Entspannung, verbunden mit umfassenden Körper- 
und ausgleichenden Atemübungen sucht.

Der Inder Sri K. Pattabhi Jois (1915-2009) entwickelte Ashtanga Yoga, eine sehr kraftvolle und dynamische Form des Hatha-Yoga. Die Asanas (Körperstellungen) werden durch Vinyasa (Verbindung von einer Asana zur nächsten) in fliessenden Bewegungen miteinander verbunden. Ashtanga ist die wichtigste Grundlage vieler dynamischer neuer Stilrichtungen wie Vinyasa Yoga, Vinyasa Flow und Jivamukti Yoga.

Ashtanga Yoga Variations beinhaltet vorwiegend Asanas aus der Ashtanga Primary Series in spielerischen Variationen, wobei auch anspruchsvollere Asanas (2./3. Serie) integriert werden können. Modifikationen der Asanas und individuelle Instruktionen (hands-on-Adjustments) sind immer angeboten, so dass die Teilnahme an dieser Klasse für den Anfänger mit moderater Kondition als auch für den mehr fortgeschrittenen Yoga-Praktizierenden herausfordernd, bereichernd und wohltuend ist.

Ashtanga/Vinyasa Yoga eignet sich für jeden, der ein intensives Körpertraining wünscht, bei dem durch fliessende Bewegungen und dem Atemfluss eine meditative Stimmung einkehrt.

Anfänger mit guter Kondition, Mittelstufe, Fortgeschrittene.

Jivamukti Yoga ist eine 1984 von David Life and Sharon Gannon entwickelte Yogamethode, welche die physischen, philosophischen und spirituellen Aspekte des Yoga wieder vereinen will.

Die Jivamukti Yoga Methode ist damit heute eine der neun international anerkannten Stile des Hatha Yoga. Die anderen acht sind: Ashtanga, Iyengar, Viniyoga, Sivananda, Integral, Bikram, Kripalu und Kundalini.

Jivamukti Yoga ist physisch und intellektuell herausforderndes und anregendes Yoga. Die Lektionen beinhalten fliessende Vinyasa Sequenzen, individuelle Hands-On Hilfestellungen, Pranayama (Atemübungen), Meditation, Sanskrit Chanting, yoga-philosophische Unterweisungen und eine Tiefenentspannung am Ende der Klassen. Damit die Klassen inspirierend bleiben, sind die Asanasequenzen abwechslungsreich gestaltet und von Stunde zu Stunde unterschiedlich. Anregende Musik – von Mantren über die Beatles bis hin zu Moby – spielt eine wichtige Rolle im Jivamukti Yoga.

Im Sanskrit heisst „Jiva“ die Seele des Einzelnen und „Mukti“ bedeutet Befreiung. Die exakte Umschreibung des Sanskrit-Wortes, aus welchem wir „Jivamukti“ abgeleitet haben, ist „jivanmuktih“, was soviel bedeutet wie „Die Befreiung im Leben“. Der Name Jivamukti Yoga verdeutlicht also den Umstand, dass es möglich ist, ein nutzbringendes und erfüllendes Leben auf dieser Welt zu führen und sich gleichzeitig spirituell weiterzuentwickeln, vielleicht sogar irgendwann Befreiung (Samadhi) in diesem Leben zu erreichen.“

Anusara Yoga® wurde von John Friend 1997 gegründet. Es handelt sich dabei um einen spannenden und innovativen Stil des Hatha Yoga, der heute bereits einer der beliebtesten und sich am schnellsten verbreitenden Yogastile ist. Die lebensbejahende Philosophie, kombiniert mit einer präzisen Ausrichtung, die auf biomechanischen Prinzipien basiert, inspiriert Yogapraktizierende auf der ganzen Welt.

Anusara bedeutet wörtlich übersetzt „mit dem Göttlichen im Fluss sein“, sich einer höheren Energie anschliessen und sich mit dieser verbinden.

Es ist ein spirituell inspirierender, therapeutisch sehr wirksamer und auf physischer Ebene hervorragend Veränderungen bewirkender Stil des Hatha Yoga. Kernaspekte sind die lebensbejahende tantrische Philosophie, die Universal Principles of Alignment™ (Universelle Ausrichtungsprinzipien) und Kula, ein tiefes Gemeinschaftsgefühl.

Die tantrische Philosophie zelebriert das Leben sowie Geist und Seele des Menschen (human spirit). Die Betonung liegt auf kreativer Freiheit, Individualität und dem Streben danach, das Gute im Menschen und in allen Dingen zu sehen.

Die Universal Principles of Alignment™ sind klare, präzise Prinzipien, die Körper, Atem und Geist ermöglichen, sich zu verbinden, um bestmögliche Stärke, Freiheit und Freude zu erlangen, damit diese Qualitäten in alle Aspekte unseres Lebens fliessen.

Anusara Yoga Elements ist wie das Anusara Yoga eine Ableitung des Hatha Yoga und geprägt durch Sequenzen des Vinyasa Flow. Auch die zugrundeliegende lebensbejahende Philosophie sowie die präzise Ausrichtung finden sich hier wieder – wobei in jeder Stunde ein anderes Element des Anusara Yoga im Vordergrund steht.

Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan, auch Yoga des Bewusstseins genannt, ist eine transformierende Methode der Energiearbeit, die durch den Körper auf Geist und Seele wirkt.

Kundalini ist die Quelle der universellen Lebenskraft (prana), die in jedem von uns an der Wurzel der Wirbelsäule wie eine zusammengerollte Schlange oder Haarlocke schlummert (kundal: Haarlocke der Geliebten). Mit Meditationen und mit stark vitalisierenden Übungsreihen möchte Kundalini Yoga diese Energie schrittweise erwecken und das Potenzial entfalten.

Mit langem Atem, Schwung und Musik zu innerer Ruhe.

Dieses äusserst kreative Yogasystem besteht aus Variationen der klassischen 84 Körperhaltungen (Asanas), die in festgelegten Übungsreihen (Kriyas) unterschiedlichste Erfahrungen ermöglichen. Atemführung (Pranayama) spielt eine fundamentale Rolle: Die zwei Hauptformen sind der lange tiefe Atem (beruhigend) und der Feueratem (belebend). Ursprünglich war auch die Wissenschaft des Klangs (Nada) Teil des Yoga und wird im KY über Chanten, aber auch über den Einsatz von Musik zu den Kriyas und in den Meditationen eingesetzt. Die Tiefenentspannung (Savasana) ist auch hier eine Königshaltung: Erst im Zustand der Ruhe können sich die erweckten Impulse auf allen Ebenen des Seins entfalten.

Auf körperlicher Ebene kurbelt KY den Blut- und Kreislauf an, stärkt das Nervensystem, kräftigt das Drüsen- und Immunsystem, regt die Verdauungsorgane an, trainiert sehr umfassend den Bewegungsapparat – insbesondere die Wirbelsäule, unterstützt einzelne Organe gezielt in ihrer Funktion und schult die Ausdauer.

Auf einer höheren Ebene geht es auch in diesem Yoga (Vereinigung, Verbindung) darum, unser Bewusstsein zu erweitern, damit wir uns ganz in Kontakt mit uns selbst und allem, was uns umgibt, befinden. So kann sich unser Herz öffnen. Für die Liebe. Jene Energie, die alles beseelt.

Yin Yoga wurde vom Amerikaner Paul Grilley auf der Grundlage der über 40-jährigen Forschungsarbeiten des Japaners Hiroshi Motoyama entwickelt. Unsere Lebensenergie heisst in der traditionellen chinesischen Medizin „QI“ (Chi). Ihr Gleichgewicht wird durch die Balance der beiden Komponenten Yin (Entspannung) und Yang (Kraft) bestimmt.

Yin Yoga ist ein sanftes, ruhiges Arbeiten.

Durch das passive Halten der Asanas (Körperhaltungen) über längere Zeit ist Yin Yoga durchaus herausfordernd und darf nicht unterschätzt werden. Es sollte keinesfalls als Entspannungsyoga gesehen werden, sondern eher als ein Yogstil, der es dem Ausführenden ermöglicht, tiefere Erfahrungen in der Meditation zu machen.

Yin Yang Yoga lässt beide in einem einzigen Yogastil verschmelzen, um einerseits durch das Ausüben der Asanas oder Haltungen, Kraft und Flexibilität zu fördern, und andererseits durch bestimmte Atem- und Entspannungstechniken einen ruhigen Geist und entspannten Körper zu erlangen. Diese Kombination hilft Dir, die perfekte Balance zwischen einem gesunden Körper, einem ruhigen Geist und einer friedlichen Seele zu erlangen.

Yin Yoga ist ein idealer körperlicher und geistiger Ausgleich zu allen aktiven Sportarten. Der Einstieg ist jederzeit und ohne Vorkenntnisse möglich.

Meditatives Yoga ist ein innereres Selbstheilungsyoga bestehend aus aktiven und passiven Elementen, die sich auf die körperliche, emotionale und spirituelle Ebene beziehen.

Die Absicht von meditativem Yoga ist es, einen inneren Seinszustand zugänglich zu machen, der auch als Yogazustand bezeichnet werden könnte, da es sich um die Wiedererinnerung an unsere ursprüngliche Natur handelt. Es ist der Seinszustand, innerhalb dessen wir wieder das sind, was wir schon immer waren und immer sein werden: Stille, Frieden, Neutralität und alles umfassende Liebe.

Der Weg dorthin führt über die Selbstbezogeheit in ihrem wahrsten Sinne und dem Wegfallen der Identifikationen mit all dem, was wir nicht sind. Übrig bleibt unser wahres, authentisches Wesen, dem es an nichts fehlt.

Diesen Weg erforschen wir in den meditativen Yogaklassen gemeinsam. Als Werkzeuge dienen ausgewählte Übungen aus den verschiedenen Weisheitskulturen und von erwachten Meistern.

Diese Klassen sind eine gelassene Reise, die mit der Harmonisierung und Zentrierung am eigenen Körper beginnt, von da aus über die Kraft des Herzens die Polaritäten des Lebens vereinigt und schliesslich jenseits von Raum und Zeit ankommt.

Lunch Flow ist eine ideale Stunde für all jene, die sich gerne über Mittag und vor dem Essen etwas bewegen möchten. Gezielte Übungen, um Beine und Oberkörper zu stärken, die Hüften zu öffnen und die Wirbelsäule zu entspannen, stehen im Fokus. Perfekt, um wieder voller Energie und Freude in den Nachmittag einzusteigen.

Unter dem Motto „Entspannt und voller Energie“ starten wir gemeinsam in den Tag.

Ist eine Klasse für alle, die mit einem wachen Körper und einem klaren Geist in den Tag starten wollen. Wir verbinden einfache, dynamische, Sequenzen mit einem regelmässigen Atem. Alle Teile des Körpers werden angesprochen, sodass die Energien zum fliessen kommen. Der Körper wird durch Dehnung und Kräftigung energetisiert, der Geist durch den Fokus nach innen, ruhig und konzentriert. Für einen ausgeglichenen Start in den Tag.

Ist eine Klasse für alle, die mit einem wachen Körper und einem klaren Geist den Tag beenden möchten. Wir verbinden einfache, dynamische Sequenzen mit einem regelmässigen Atem. Alle Teile des Körpers werden angesprochen, so dass die Energien zum fliessen kommen. Der Körper wird durch Dehnung und Kräftigung energetisiert, der Geist durch den Fokus nach innen, ruhig und konzentriert. Für ein wohltuenden Ausklang eines aktiven Tages.

Mit unseren Abos kannst Du alle Stunden in beiden Yoga Studios in Zürich und in Zollikon besuchen. Probiere verschiedene Stilrichtungen aus und besuche verschiedene Lektionen, um herauszufinden, was Dir am besten gefällt.