Nadja Brenneisen

Nadja ist zertifizierte Yoga, Yoga Nidra und Schwangerschaftsyoga -Lehrerin. Ihre Liebe zu Yoga entdeckte Nadja, als sie nach der Geburt ihres Sohnes schwer erkrankte und sich auf die Suche nach einem ganzheitlichen Heilungsansatzes begab. Tatsächlich fand sie schnelle Heilung durch ihre Yogapraxis – es hatte sich durch die Disziplinen des Yogas aber so viel verändert, dass es keine Option mehr war, im weiteren Leben auf Yoga zu verzichten.

So vertiefte Nadja ihre Praxis, praktizierte neben Asana auch Yoga Nidra und Pranayama, später kam die Meditation dazu. Nadja entwickelte aus ihrer Arbeit als Doula Geburtsbegleiterin und Schwangerschafts-Yogalehrerin die Yoga Mama Methode, ein eigenes Konzept für yogische Geburtsvorbereitung.

Im regulären Unterricht legt sie darauf Wert, dem Zusammenspiel zwischen Körper und Geist Rechnung zu tragen und den Praktizierenden die Möglichkeit zu geben, die Lehren des Yoga selbst und in der Praxis zu erleben.

Nadja erzählt…

Ich glaube, dass Authentizität und Wahrheit zwei Qualitäten sind, die zu echtem Glück und zur Freiheit führen. Ich versuche deshalb den Mut zu haben, nach dieser inneren Authentizität zu suchen und ihr entsprechend zu leben.
Meine erste Begegnung mit Yoga war in meinen Teenager-Jahren, als mich meine Mutter in eine Klasse mitnahm. Die Magie von Yoga offenbarte sich damals allerdings noch nicht. Dies geschah einige Jahre später, als ich Heilung im Yoga suchte. Und fand.
Yoga ist für mich ein Lebenssystem: Ich suchte und fand Heilung durch Asana, danach offenbarte sich mir Yoga Nidra: Ich lernte, mein Nervensystem gezielt zu beruhigen. In Zeiten von absoluter Unsicherheit fand mich die Meditation. Und schliesslich tauchte ich tief in die Weisheit des Atems ein. Yoga ist für mich die perfekte Pille: Wenn man den Mut hat, den Weg des Yogas zu gehen, bekommt man nicht immer, was man will, aber was man braucht.
Mit Trikonasana habe ich eine ambivalente Beziehung. Ich habe mich in der Asana schon drei Mal ernsthaft verletzt. Dadurch lehrt sie mich aber auch Demut und meinem Körper zu vertrauen, aber auch, seine Grenzen zu respektieren. Deshalb würde ich sie – nebst allen Backbends – als Lieblingsasana bezeichnen.
Schliesse kurz die Augen und atme ganz langsam und bewusst ein. Atme gleich lang aus. Nach wenigen Minuten wirst du eine Veränderung bemerken. Spür in diese Veränderung rein. Werde ihr vollkommen bewusst. Du hast Yoga am eigenen Leib erfahren.