Ursina Schaffner

Ursina hat 2010 zum Yoga gefunden und sieht sich seither als Schülerin des Yogas. Sie hat über 700h Stunden Aus- und Weiterbildungen im Yoga absolviert, begibt sich regelmässig in die Stille in Meditationsretreats und bildet sich aktuell zur MBSR-Lehrerin (mindfulness based stress reduction) aus.

Yoga bedeutet für Ursina, immer wieder die Achtsamkeit in den gegenwärtigen Moment zu bringen und das Jetzt zu leben. Dies sowohl auf wie auch neben der Matte, wo für Ursina das wahre Yoga stattfindet. Die Vipassana Meditation ist ein wichtiger Bestandteil der täglichen Praxis von Ursina und kommt auch in ihren Yoga Stunden zum Ausdruck.

Ursina legt in ihrem Unterricht Wert auf eine freundliche Atmosphäre, in welcher die Schüler sich wohlfühlen. Ihre Lektionen sind durch unterschiedliche Stile beeinflusst, hauptsächlich durch Hatha. Ihre Stunden sind oft eine Kombination von Flow und dem bewussten längerem Halten einzelner Übungen. Sie schätzt die Anwendung von Hilfsmitteln sehr und legt grossen wert darauf, dass die Übungen für alle Schüler zugänglich gemacht werden können. Neben dem Yoga experimentiert sie auch gerne im Tanz.

Ursina leitet ihre Lektionen auf Deutsch und Englisch.

Ursina erzählt…

Jeder Moment ist wertvoll, denn das Jetzt ist immer Vollkommen. Mit beiden Füssen auf dem Boden stehen und mit offenem Herzen, ohne zu werten Moment für Moment zu empfangen, wie er gerade kommen mag. So ohne Erwartungen und Bewertungen das Leben zu empfangen, daran übe ich.
Meine erste Begegnung mit Yoga hatte ich im 2010 im Studium im ASVZ, und ich war gleich fasziniert und interessiert und wollte in die Tiefe gehen. Darauf folgten Reisen kombiniert mit Yoga nach Indien, Cambodia und Nepal. Nie hätte damals gedacht, dass es im Yoga so viel zu entdecken und erforschen gibt genau das fasziniert mich so sehr.
Yoga ist für mich eine Art Pfad, von welchem ich mich als interessierte Schülerin sehe. Eine Lebensweise, eine Philosophie, welche den Weg aus dem menschlichen Leiden heraus beschreibt.
Ich habe keine Lieblings-Asana und schätze gerade Vielseitigkeit der Asanas sehr. Abhängig von der jeweiligen Tageszeit braucht mein Körper ganz etwas anderes. Am frühen Morgen mag ich kräftigende Asanas. Am Abend tendenziell etwas was ruhiges wie Vorwärtsbeugungen, Paschimotasana, welche das Nervensystem beruhigen. Ich liebe ausserdem die Übergänge, denn sie sagen sehr viel über unsere tägliche Praxis aus. Rennst du zur nächsten Übung? Denkst du, sie ist wichtiger als die Jetzige? Und natürlich: keine Lektion ohne Shavasana.
Yoga erforscht das menschliche Dasein über direkte Erfahrungen. Da sind also einerseits Gedanken und Konzepte zu einer Situation – und andererseits ist da die direkte Erfahrung selbst. Im Yoga erforschen wir achtsam immer wieder aufs Neue die echte Erfahrung im Jetzt.